Viele arbeiten im Rentenalter als geringfügig Beschäftigte oder sogar in Teil- oder Vollzeit weiter. Eine Studie ist der Frage nachgegangen, was die Gründe dafür sind.

Etwa jeder zehnte ab 65-Jährige geht weiterhin einer Erwerbstätigkeit nach, obwohl die meisten in dieser Altersgruppe eine gesetzliche Altersrente oder Beamtenpension beziehen. Eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) verdeutlicht, was die häufigsten Gründe für Senioren sind, auch im Alter weiterzuarbeiten. Die beiden häufigsten genannten Motive könnten nicht gegensätzlicher sein.

Nach den Angaben des aktuellen Alterssicherungs-Berichts, eine Ergänzung zum jährlichen Rentenversicherungs-Bericht der Bundesregierung, war 2019 jeder zehnte ab 65-Jährige weiter erwerbstätig. Über ein Viertel der Erwerbstätigen im Rentenalter waren Selbstständige. Im Vergleich dazu zählten im Berichtsjahr nur zehn Prozent aller Erwerbstätigen zu den Selbstständigen wie Gewerbetreibende oder Freiberufler.

Besonders hoch ist die Anzahl der Erwerbstätigen im Rentenalter, die neben ihrem Arbeitseinkommen bereits eine gesetzliche Altersrente, eine staatliche Pension oder eine andere Alterssicherungs-Leistung aus einer eigenen Erwerbstätigkeit erhielten. Laut dem Bericht 2019 übten rund 1,4 Millionen erwerbstätige Senioren beziehungsweise acht Prozent der 16,8 Millionen ab 65-jährigen Bezieher einer gesetzlichen Altersrente oder Ähnlichem eine Erwerbstätigkeit aus.

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